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  • Andre Gatzke Tag der kleinen Forscher Sauerlandpark Hemer Kindergarten WDR Die Sendung mit dem Elefanten Lokalzeit
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  • Kommissar Krächz

Wann geht es los?“ – Bald!“ – „Wann ist denn bald?“ – „Na, in wenigen Augenblicken!“ – „Wie lange dauern denn wenige Augenblicke?“ – „Nur einen Moment!“

Dieser amüsante Dialog zwischen dem Schirmherrn Landrat Thomas Gemke und Moderator André Gatzke gab einen deutlich Hinweis auf das Geheimnis, dem sich 725 Kinder gestern im Sauerlandpark widmeten: die Zeit. In vier spannenden Experimenten versuchten sie auf verschiedene Weise zu ergründen, wie lange manche Dinge dauern, wie lange man braucht, etwas zu tun, oder wie man das Vergehen der Zeit messen kann.

„Kommst du mit, die Zeit entdecken?“ lautete das Motto des „Tages der kleinen Forscher“, anlässlich dessen der Kreis junger Unternehmer (KJU) in Zusammenarbeit mit der Südwestfälischen Industrie und Handelskammer nach der Premiere zur Landesgartenschau vor zwei Jahren den zweiten großen Aktionstag im Sauerlandpark ausrichtete.

Insgesamt 39 Kindergärten aus Hemer, Iserlohn, Menden und Balve waren dem Aufruf gefolgt und reisten mit Gruppen an – zumeist in eigens von den Veranstaltern gecharterten Sonderbussen der MVG. „Wir hatten Anmeldungen von noch mehr Kindern, aber das wäre nicht mehr zu organisieren gewesen“, freute sich Michael Joithe, Projektleiter der KJU, der mit einem 20-köpfigen Team die Veranstaltung ein gutes halbes Jahr vorbereitet hatte, über die gewaltige Resonanz.

Wie schnell, wie lange?

Wobei es das geringste Problem gewesen wäre, noch mehr Kinder in den Park zu schaffen. Aber schon jetzt forderte es eine sorgfältige Feinabstimmung, dass die Geduld der Kinder, die in Gruppen zu den Experimentier-Station zogen, durch unnötige Warterei nicht strapaziert wurde. Am Ende hatten alle nach über zweieinhalb Stunden gleichzeitig ihre Laufkarten ausgefüllt und alles erledigt: das Bauen einer Sanduhr, das Laufen durch einen Hindernisparcours auf Becherstelzen, das Vergleichen wie schnell Eis unter verschiedenen Bedingungen schmilzt oder das Basteln eines schnellen Luftkissenfahrzeugs aus einem Luftballon und einem CD-Rohling.

Abenteuerliche Reise

An den Stationen übernahmen zwei Klassen von angehenden Erzieherinnen und Erziehern des Friedrich-Fliedner-Berufskollegs und des Berufkollegs Hansa-Allee die Betreuung der Kinder. Weitere ehrenamtliche Helfer waren acht Azubis der Sparkasse Märkisches Sauerland, der Agentur für Arbeit, sowie rund 25 Mitglieder des KJU.

Mit einem eigens für den Tag geschriebenen Forscherlied begrüßten Werner Kötteritz und Regine Steimar um 9 Uhr alle Beteiligten. Kindgerechte, kurze Grußworte gab es vom KJU-Vorsitzenden Thomas Hackenberg, Bürgermeister Michael Esken und Landrat Thomas Gemke, bevor André Gatzke die Gruppen auf die abenteuerliche Reise in die Zeit schickte. Am Ende lief der aus der Sendung mit dem Elefanten bekannte Kika-Moderator dann zu Höchstform auf, als er noch einmal mit je einem Kind die einzelnen Experimente nachstellte.

Gisela Kube, Leiterin des Hemeraner Familienzentrums Stüps, zeigte sich im Gespräch mit unserer Zeitung begeistert vom Konzept dieses „Tags der kleinen Forscher“, vor allem aber von der Abwicklung. „Als ich hörte, es kommen über 700 Kinder, habe ich insgeheim schon ein Chaos befürchtet. Aber nichts davon ist eingetreten. Es war rundum gelungen und sicher auch eine tolle Erfahrung für die angehenden Erzieherinnen und Erzieher.“

Von Reinhard Köster

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